Kammermusik M-cine

Programmvorschläge Kammermusik

Foto: M-cine am Fenster

Lieder ohne Worte — Ein Dialog von Saxophon und Klavier

Robert Schumann (1810-56)
Märchenbilder op.113, Nr.1 und 4

Clara Wieck-Schumann (1819-96)
3 Liedtranskriptionen

Robert Schumann (1810-56)
Fantasiestücke op. 73

Felix Mendelssohn-Bartholdy (1809-47)
Lied ohne Worte op.109

Robert Schumann (1810-56)
5 Stücke im Volkston op.102

Der Sehnsucht, Musik könne als universale Sprache dienen, verlieh Felix Mendelssohn Bartholdy mit seiner musikalischen Gattung “Lied ohne Worte” einen Namen.

Das Duo M-cine führt den Dialog eines Liedes ohne Worte zwischen Klavier und Saxophon - dem romantischen Instrument schlechthin. 1840 mitten im Schaffen Schumanns und Mendelssohns von Adolph Sax erfunden, verkörpert das Saxophon das gesangliche und farbenreiche Klangideal seiner Zeit.

Neben dem namengebenden “Lied ohne Worte” von Felix Mendelssohn Bartholdy fügen sich Liedtranskriptionen von Clara Schumann in das Konzertprogramm. M-cine stellt die von Clara Schumann vertonten Gedichte in das Zentrum ihrer Interpretation. Die Worte der Gedichte und die Klänge der Musik verschmelzen so zu einer originalgetreuen inneren Stimme. Die Fantasiestücke, Märchenbilder und Stücke im Volkston von Robert Schumann runden den Rahmen dieses romantischen Programms ab.


Schwarze Romantik — Zwischen Melancholie und Wahnsinn

Leos Janacek (1854-1928)
Presto

Robert Schumann (1810-56)
Märchenbilder op.113, Nr.1 und 4

Robert Schumann (1810-56)
Fantasiestücke op. 73

Alma Mahler-Werfel (1879-1964)
3 Liedtranskriptionen

Alexander von Zemlinsky (1871-1942)
3 Stücke

Die Gegenströmung der Romantik zeichnet sich besonders durch ihre Betonung des Düsteren, Melancholischen und einer Faszination des Bösen aus.

Exzessive Klänge und wilde Rhythmen bei Janacek und Zemlinsky begegnen schaurigen Melodien bei Alma Mahler und finden ihren Gegenpol in Robert Schumanns Fantasiestücken und lyrischen Märchenbildern.


Bacasax — Ein Spiegel von 100 Jahren Saxophonkammermusik

Ivan Markovitch(1929): Complainte et Danse

Ida Gotkovsky (1933): Brillance

Philippe Hurel (1955): BACASAX

Robert Planel (1908-94): Prèlude et Saltarelle

Claude Debussy (1862-1918): Rapsodie

Franziska Windisch (1983): Rauschen

Christina C. Messner: nos.feratu

Explosive Virtuosität, melancholische Klagen und energiegeladene Tänze zeichnen Ivan Markovitchs “Complainte et Danse” und Ida Gotkovskys “Brillance” gleichermaßen aus.

Mit französischem Raffinement für Klangfarben beginnt Claude Debussys “Rapsodie”. Durch die Wechselwirkung von Obertönen erreichen Saxophon und Klavier in dem zeitgenössischen “Bacasax” von Philipp Hurel einen neuen gemeinsamen Klang, in dem die beiden Instrumente nicht mehr eindeutig voneinander zu unterscheiden sind. Wie eine logische Schlussfolgerung dieser Entwicklung erklingt in “Rauschen” von Franziska Windisch ein Trio aus Klavier, Saxophon und Tonband. Eine neue optische Ebene im Konzert erschließen die szenischen Elemente in “nos.feratu” von Christina C. Messner.


Goldstern Trio

Foto Goldstein Trio

Eine wunderbare und langjährige künstlerische Freundschaft verbindet die drei Musikerinnen Elena Fink, Sopran, Katharina Stashik, Saxophon und Dorothee Haddenbruch, Klavier.

Enorme klangliche Vielfalt und Flexibilität machen Klavier und Saxophon zu zwei starken Instrumentenpersönlichkeiten. Verbindendes Element ist der Sopran. Die menschliche Stimme bewegt sich frei als Mittler zwischen den Instrumenten mit all Ihren facettenreichen Farben.

Diese Ausnahme-Besetzung ermöglicht eine schier unglaubliche Vielfalt an Farbenreichtum und Klangwirkung, was sich auch in der Stückauswahl niederschlägt. Interpretiert werden Werke im Spannungsbogen vom Barock, der Romantik bis hin zur Moderne.

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